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Aktuelles

Accessibility-Overlays – aggressives Marketing, kaum Nutzen

Nachdem ich schon seit einigen Jahren mit ausführlichen Artikeln in deutscher Sprache zum Thema Accessibility-Overlays Stellung bezogen habe, hat Ende August auch die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik kurz Bfit-Bund eine mit den Bundesländern abgestimmte Stellungnahme zu sogenannten Accessibility-Overlays veröffentlicht. Ende letzter Woche hat die Dias-GmbH (BIK BITV Test) mit dem Beitrag "Overlays für mehr Barrierefreiheit? Warum das keine gute Idee ist" nachgezogen und klare Worte gefunden. Grob zusammengefasst: Accessibility-Overlay-Anbieter nutzen Unwissenheit und die Hoffnung auf eine schnelle Lösung aus und verfolgen dabei zumeist aggressives Marketing mit falschen Versprechungen. 

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Stellungnahme der Überwachungstellen zu Overlay-Tools

Am 20. August hat die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik kurz Bfit-Bund eine Stellungnahme zu sogenannten Accessibility-Overlays veröffentlicht. Die Stellungnahme wurde mit den 16 Überwachungstellen für digitale Barrierefreiheit in den Bundesländern abgestimmt. Die Stellungnahme bietet jetzt endlich Sicherheit zu der Frage, was Accessibility-Overlays (auch Overlay-Tools genannt), zur Barrierefreiheit bzw. BITV-Konformität (und korrespondierenden Landesgesetzen) beitragen können und was nicht. 

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BITV-Test für mobile Applikationen

Wer sich mit dem Thema digitale Barrierefreiheit befasst, stößt zwangsläufig auf Richtlinien, wie Barrierefreiheit umzusetzen ist und vor allem auch, wie man digitale Barrierefreiheit testen kann. Die meisten Anleitungen zum Testen gibt es in englischer Sprache.

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Studie: wie barrierefrei sind unsere digitalen Verwaltungen

2021 hat das Kompetenzzentrums Öffentliche IT am Fraunhofer FOKUS eine Kurzstudie zum Thema „Für mehr Barrierefreiheit in der digitalen Verwaltung“ veröffentlicht. In der Studie ist das Kompetenzzentrum der Frage nach der Umsetzungsstand der BITV sowie organisationalen Hürden und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung nachgegangen.

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Absatzwirtschaft- und GWA-Umfrage zum Thema Barrierefreiheit

Die Absatzwirtschaft hat Anfang März 2022 die Ergebnisse einer, gemeinsam mit dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) durchgeführten, Umfrage zum Thema Barrierefreiheit veröffentlicht. Das Ergebnis stimmt nach eigener Darstellung nachdenklich, denn von den insgesamt 131 Mitgliedern des Branchenverbandes haben nur 36 Mitglieder auf die Umfrage geantwortet.

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Gendergerecht und barrierefrei – Gendersternchen macht das Rennen

Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit in der Informationstechnik (BFIT-Bund) hat im August 2021 eine Empfehlung zur Verwendung von gendergerechter Sprache, im Kontext digitaler Barrierefreiheit veröffentlicht. Ergebnis: das Gendersternchen macht aus unterschiedlichen Gründen das Rennen. Soll heißen, laut Studienergebnis ist das Gendersternchen für gendergerechte und barrierefreie Sprache zu empfehlen.

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Wer erstellt ein BITV-Gutachten?

Die kurze und erschreckende Antwort lautet: Jeder in Deutschland darf ein BITV-Gutachten erstellen. Wenn Sie selbst Lust haben, können Sie auch ein BITV-Gutachten anbieten. Denn leider ist in Deutschland nicht geregelt, wer ein Gutachten erstellen und als Sachverständiger auftreten darf. Die Bezeichnungen „Gutachter“ oder „Sachverständiger“ sind in Deutschland nicht geschützt. Das gilt zwar auch für andere Bezeichungen, wie „Experte“ oder „Fachmann“ (und natürlich auch für die Expertin bzw. die Fachfrau), aber bei einem „Gutachter“ oder „Sachverständigen“ hätte ich persönlich etwas anderes erwartet. Aber falsch gedacht. Allerdings gilt das nicht nur für die BITV und den Bereich der Digitalen Barrierefreiheit. Im gesamten Handwerksbereich kann sich jeder Sachverständiger und Gutachter nennen und eben Gutachten erstellen. Eigentlich erschreckend.

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Wieviele Prüfschritte hat der BITV-Test?

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wieviele Prüfschritte der BITV-Test hat? Wir geben hier mal einen kurzen Abriss der Prüfschritt-Geschichte, denn im laufe der Zeit hat sich die Anzahl der BITV-Prüfschritte ständig weiterentwickelt. Es waren am Anfang im Geltungszeitraum der BITV 1.0 auf jeden Fall lange Zeit 52 Prüfschritte. 

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Erster Monitoring-Bericht Umsetzung der EU-Richtlinie 2102 in Deutschland

Einen Tag vor Weihnachten hat die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) den ersten Bericht über den Stand der Barrierefreiheit von Webauftritten und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen veröffentlicht. Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 01. Januar 2020 bis zum 22. Dezember 2021 und stellt eine erste Bestandsaufnahme dar, inwieweit die gesetzlichen Barrierefreiheitsanforderungen durch die Öffentliche Hand eingehalten wird.

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BITV-Lotse eingestellt

Beim Winterputz auf dem Barrierekompass ist mir kürzlich aufgrund einiger 404 Fehlermeldungen aufgefallen, dass es das BMAS Projekt "BITV-Lotse" offensichtlich nicht mehr gibt. Nun war der BITV-Lotse nicht irgendein Projekt. Es war ein umfassender Leitfaden durch die BITV 2.0 (Stand 2011). 

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