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Senioren werden als Wirtschaftsfaktor nicht erkannt

23. September 2005

Der demografische Wandel hat kaum Auswirkungen auf das Handeln von Unternehmern. Das ist das Fazit der aktuellen Stimmungsumfrage des Beratungsunternehmens Capgemini. So planen nur 31 Prozent der Befragten Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt zu bringen, die auf die Senioren-Zielgruppe zugeschnitten sind.

Wenig überraschend: Am ehesten sind dazu die Banken (53 Prozent) und Versicherungen (72 Prozent) bereit. Ebenfalls wenig überraschend: Am wenigsten sind Elektronik-, Hightech- oder Softwarefirmen (14 Prozent) dazu bereit.

Trotzdem sehen viele Unternehmen ihre weitere Geschäftsentwicklung durch die älter werdende Bevölkerung gefährdet. Auch das zeigen die Umfrageergebnisse. Probleme können für viele Unternehmen in Zukunft aber nicht nur auf Kundenseite entstehen. Auch die Mitarbeiter müssten eigentlich aufgrund des demografischen Wandels im Schnitt immer älter werden. Doch 57 Prozent der befragten Manager ziehen nicht in Erwägung, eine Stelle mit einem Mitarbeiter zu besetzen, der älter als 50 Jahre ist. Am ehesten wären auch hier die Versicherungs- (16 Prozent) und Logistikunternehmen (12 Prozent) dazu bereit. Firmen aus der Medien- und Telekommunikations-Branche dagegen überhaupt nicht.

Die vollständigen und detaillierten Umfrageergebnisse "Wirtschaftsstimmung - Eine Umfrage unter deutschen Führungskräften", aufgeschlüsselt nach Bundesländern und Branchen, sind im Internet unter www.wirtschaftsstimmung.de abrufbar. Vielleicht ist dies für den einen oder anderen Manager interessant. Denn die demografische Entwicklung ist Fakt. Entweder stellen sich Unternehmen auf diese Entwicklung frühzeitig ein, oder sie werden die Verlierer dieser Entwicklung sein. Das bezieht sich auch auf die Entwicklung im Bereich Barrierefreies Internet.

Bildquelle: flickr

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