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Barrierefreiheit: So prüfen Sie ihre Website

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Allein schon deshalb, weil barrierefreie Inhalte auf eine breitere Nutzerschaft zielen, indem sie Informationen und Angebote auch für Menschen mit Behinderung zugänglich machen. Mittlerweile gibt es natürlich auch diverse Möglichkeiten, mit denen Designer und Entwickler in der Gestaltungs- beziehungsweise Entwicklungsphase selbst schon prüfen können, ob die gestalteten Inhalte wichtige Parameter für Accessibility erfüllen. Wohlgemerkt, diese Tools ersetzten nicht das Fachwissen eines Experten und auch nicht das manuelle Testen. Auch, wenn das Ergebnis der Tools positiv ausfällt, heißt es nicht, dass die Website barrierefrei ist. Und wenn ein automatisches Prüftool vermeintliche Fehler auswirft, muss man ebenfalls in der Lage sein, das Prüfergebnis zu bewerten. Denn auch Prüftools können Fehler machen. Nichtsdestotrotz ist es ein guter Weg, um einen ersten Eindruck über den Stand der Dinge zu erhalten, mögliche Barrieren zu identifizieren und entsprechend zu eliminieren. Im Folgenden stellen wir einige Tools vor, über die auf shopify berichtet wurde. Mit diesen Tools kann bereits eine erste, einfache Prüfung von Webseiten und Online-Inhalten auf Barrierefreiheit vorgenommen werden. Einige Tools beziehen sich dabei auf die Prüfung von Accessibility-Problemen im Allgemeinen, andere wiederum beziehen sich auf einen bestimmten Bereich, wie zum Beispiel Farbblindheit. Über das erste Tool „TAW“ haben wir schon 2005 berichtet. Seitdem ist einiges an Möglichkeiten hinzugekommen:

TAW

Mit TAW können einzelne Webseiten nach WCAG 1.0, WCAG 2.0 (beta) und mobileOK (b eta) auf Barrierefreiheit geprüft werden. Um den Inhalt zu prüfen, wird einfach die entsprechende URL in die Eingabemaske getippt. Unter Optionen, können noch das gewünschte Level (Level A, AA, AA) und unterstützte Technologien (HTML, CSS, Javascript) festgelegt werden.

AChecker

Mit dem AChecker können einzelne Webseiten auf Barrierefreiheit geprüft werden. Dieses Tool gibt zum Beispiel Hinweise zu fehlenden Alternativ-Texten, möglichen Problemen für Menschen mit Epilepsie, ob die Seite über die Tastatur gesteuert werden kann uvm. Um den Inhalt bewerten zu lassen, kann entweder die entsprechende URL eingegeben, eine HTML-Datei hochgeladen oder der entsprechende Quellcode direkt eingegeben werden.

Color Oracle

Mit Color Oracle können mögliche Probleme für Menschen mit Sehbehinderung (Farbblindheit) identifiziert werden. Color Oracle ist eine Applikation mit der sich die drei extremsten Formen von Farbblindheit simulieren lassen. Wenn das entsprechende Design die Prüfung für diese drei Formen besteht, kann davon ausgegangen werden, dass leichtere Formen auch keine Probleme mit dem Design haben werden. Erhältlich ist die kostenlose Software für Mac und Windows.

Photosensitive Epilepsy Anylysis Tool

Mit dem Photosensitive Epilepsy Anylysis Tool können mögliche Risiken für Menschen mit Epilepsie identifiziert werden. Epileptische Anfälle können durch bestimmte Arten von blinkenden Inhalten hervorgerufen werden. Eine kostenlose Beta-Version des Tools steht auf der Internetseite des Trace Center der Universität von Wisconsin zum Download bereit.

NoCoffee

Mit NoCoffee, einer kostenlosen Erweiterung für google Chrome, lassen sich unterschiedliche Arten von Sehbehinderungen direkt im Browser simulieren, beziehungsweise auf jede Internetseite anwenden. Dieses Tool macht die Probleme (Kontrast, Unschärfe, Farbblindheit etc.) auf perfekte Art und Weise sichtbar und erlebbar. Ein Muss für Jeden, der sich mit Web-Accessibility beschäftigt. Bei diesem Tool geht es hauptsächlich darum, ein Verständnis für mögliche Barrieren zu bekommen, mit denen Menschen mit leichten bis schweren Sichtproblemen zu kämpfen haben. Dieses Tool ist über den Chrome Web Store erhältlich.

Accessibility Developer Tools by Google

Accessibility Developer Tools ist ebenfalls eine Erweiterung für Chrome und ergänzt die Google Developer Tools um das Thema Accessibility-Prüfung. Mit diesem Tool lassen sich die Online-Inhalte auf Barrierefreiheit prüfen. Man öffnet einfach die entsprechende Webseite, geht über die rechte Maustaste auf „untersuchen“, geht dann auf den Bereich „Audits“ und klickt auf „Run“. Im Anschluss erhält man eine Liste mit Accessibility-Problemen. Wie der Name schon sagt, ist diese Erweiterung mehr was für Webentwickler.

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  • Google Accessibiliy Scanner
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