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Website-Thermografie

11. März 2005

Kennen Sie Aufnahmen von wärmeempfindlichen Kameras? Thermografie - so der korrekte technische Fachbegriff - macht die Wärmestrahlung eines Objektes, die für das menschliche Auge unsichtbar ist, sichtbar. Dazu werden in der Regel sensible Infrarotkameras eingesetzt, die Wärmeemissionen von Gegenständen aufnehmen und dann mit Hilfe von Farbwerten visualisieren können. Doch wie kann man dieses "Verfahren" für Websites nutzen?

Unter dem Titel "The Zen of the Eyeball" ist beim amerikanischen Webworker-Portal SitePoint gerade ein Artikel erschienen, in dem es um eine Studie der Firma Eyetools.com geht. Dort werden Websites mit Hilfe von Blickverfolgung getestet und die Ergebnisse in Form von Wärmebildern ausgegeben.

Am Beispiel der in CSS-Kreisen sehr bekannten Website CSS Zen Garden wurde das Verfahren kürzlich in einem öffentlichen Test vorgestellt. Die Ausgangsseite von CSS Zen Garden bietet durch den gleichbleibenden HTML-Code und die darauf aufbauenden und stetig wechselnden CSS-Designs eine hervorragende Ausgangsbasis für die Erforschung von Benutzervorlieben. Gegenübergestellt wurden zwei Designs: die Original-Homepage und die Design-Variante 145.

Auffällig ist, dass bei Version 145 die Navigation häufiger angesehen und angeklickt wurde. Zudem werden die Inhalte der Seite in der Hauptspalte intensiver gelesen im Vergleich zur Originalversion. Der Grund hierfür liegt in der flexiblen Breite dieser Spalte in der Originalversion, wodurch der Text weiter läuft. Die Testpersonen begannen einen Satz, folgten aber nicht bis zu dessen Ende sondern sprangen fragmentweise durch den gesamten Text.

Kleiner Tipp zum Schluss: Besonders interssante Bereiche wurden in den Wärmebildern mit rot gekennzeichnet, schwaches Interesse ist blau. Die Preisfrage lautet: Wie zeichnet man derartige Grafiken mit einem sinnvollen Alternativtext aus?

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