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Telekom und Microsoft holen Generation 50plus ins Netz

15. Oktober 2004

Die Generation 50plus soll und will ins Netz. Auf dem gerade in Berlin abgeschlossenen Symposium "Mitten drin im Leben - IT für die ganze Gesellschaft", gab es viele Ansätze für die Integration der Zielgruppe 50plus in die IT-Gesellschaft.

Ein Ergebnis des Symposiums sind 10 goldene Regeln, für die Produktentwicklung und das Marketing - einen ähnlichen Ansatz gab es bereits im Artikel "Webseiten für die Zielgruppe 50plus - barrierelos" hier auf dem Barrierekompass:

  1. 50plus ist nicht gleich 50plus
  2. Ältere sind aktiv, kommunikativ und erlebnisorientiert
  3. Ältere sind Konsum-Profis
  4. 50plus will Komfort und Verlässlichkeit
  5. Nutzen, Design und Service entscheiden
  6. 50plus muss an der Produktentwicklung beteiligt sein
  7. Klar, verständlich und deutsch präsentieren
  8. Information und Emotion entscheiden
  9. Lebensentwürfe der Älteren ernst nehmen
  10. Ohne 50plus geht's nicht! 

Mit Unterstützung des Ministeriums für Familie Senioren, Frauen und Jugend wollen mehrere Partnerunternehmen der Initiative D21 die über 50jährigen ins Internet holen. Das sieht auch der Bereichsvorstand Marketing und Vertrieb von T-Com, Achim Berg: "Die Generation 50plus ist die größte Zielgruppe, die in der Vergangenheit deutlich vernachlässigt wurde." Kein Wunder: 29 Millionen Menschen in Deutschland sind über 50 und nur und ein Viertel aller Senioren nutzt das Internet. Darum haben führende Wirtschaftsunternehmen - aus nicht ganz uneigennützigen Gründen - ein Einstiegs-Paket geschnürt, das aus einem Internet-Kurs, einem Notebook, passender Software und DSL-Anschluss inklusive Installation besteht. Und auch wenn Jürgen Gathmann, seines Zeichens Chef von Microsoft Deutschland, abwiegelt und sagt "Kommerziell lohnt sich das nicht", so ist doch klar: Microsoft und die Deutsche Telekom sind auf der Suche nach neuen Zielgruppen. Fraglich nur, ob die Unternehmen die 10 goldenen Regeln, die das Ergebnis des Symposiums bilden, selbst beachtet haben. Zumindest beim Betriebssystem dürfte Regel Nummer 7 nicht greifen. Sonst würde es heissen: Fenster von Kleinstweich. 

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