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Rezension: Professionelles Webdesign von Seibert / Hoffmann

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Einstieg und Zielgruppe

Das Buch "Professionelles Webdesign mit (X)HTML und CSS" von Björn Seibert und Manuela Hoffmann wendet sich an ambitionierte Coder und Webdesigner, die den Umstieg vom Tabellen-Layout hin zu einem standardkonformen und zugänglichen Webdesign vollziehen möchten.

Neben den deutschen Übersetzungen internationaler Standardwerke aus diesem Bereich kann das Buch von Björn Seibert und Manuela Hoffmann durchaus bestehen. Kein Wunder, denn beide sind seit langer Zeit in der Webstandards-Szene aktiv und betreiben eigene und viel gelesene Themen-Weblogs, in denen es um das gleiche Thema geht.

Der Einstieg in das Buch ist flüssig, wenngleich das triste Grau in Grau dem Lesefluss nicht immer zuträglich ist und die Autoren teilweise zu Anmerkungen im Text zwingt, wenn es um Details in den Abbildungen geht. Da sollte man für eine zweite Ausgabe beim Verlag über einen schickeren Farbdruck nachdenken. Inhaltlich schlägt das Buch einen Bogen von der Planung bis zur fertigen Website und zwingt den Leser zum strukturierten Nachdenken, manchmal vielleicht sogar mit etwas zuviel Nachdruck.

Schwächen

Leider schwächelt das Buch im Mittelteil, wenn es in Kapitel 4 um den Abbau von Barrieren geht. Das liegt zum Einen an leichten inhaltlichen Fehlern, zum Anderen aber auch an der Ausdrucksweise, die scheinbar bewusst locker ausfallen sollte, zuweilen aber dann den Stil wechselt und so zwischen lässig und autoritär pendelt. Gewöhnungsbedürftig. Schlimme Fehler finden sich nicht, meist sind es kleinere Details, die sicherlich in einer kommenden Auflage korrigiert werden.

Stärken

Lesenswert ist vor allem das fünfte Kapitel, in dem Manuela Hoffmann den Weg zum Design beschreibt, denn dieses Kapitel ist unterhaltsam, lehrreich und die Inhalte werden flüssig erklärt. Es ist gerade so, als wenn man dem Profi direkt über die Schulter schauen kann und dabei noch zusätzliche Informationen erhält.

Fazit

Ein solides Werk, das Licht und Schatten zeigt. Gut ist die Gliederung des Buches, die den Leser zum Ziel führt. Als Nachschlagewerk kann man das Buch hingegen nur bedingt empfehlen, auch wenn die übersichtlichen Kapitel zahlreiche gute Ansatzpunkte hierzu bieten. Etwas mehr Lebhaftigkeit, wie im fünften Kapitel und mehr Mut zur Farbe beim Verlag und das Buch hätte das Zeug zum "Standardwerk" aus unserer Sicht. Lesenswert ist es jedoch allemal. Und es ist seinen Preis von 29.90 Euro wert!

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