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Medienethik-Award META 2004 verliehen

19. Dezember 2004

Im Zeitalter der Informationsgesellschaft kommt Initiativen, die sich um inhaltliche und physische Verfügbarkeit von Information bemühen, ein besonderer Stellenwert zu. Ob es der BIENE-Award für besonderes Engagement für Barrierefreiheit im Internet ist, oder der Medienethik-Award META, der redaktionelle Beiträge würdigt, die in besonderer Weise ethische Grundsätze beinhalten und Werte transportieren. Wissen ist Macht, und freier Zugang zu Informationen und verantwortungsvolle Berichterstattung zur Sicherung freier Meinungsbildung wichtiger denn je.

Die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) hat nun am 7. Dezember 2004 den Medienethik-Preis META verliehen. Der Preis wurde im Rahmen eines Fächer übergreifenden Projekts von Studierenden der Medienwirtschaft konzipiert. Ein eigens entwickelter Kriterienkatalog mit Qualitätsmerkmalen einer verantwortungsvollen Berichterstattung bildet die Grundlage für den Preis, der dieses Jahr zum zweiten Mal verliehen wurde. Ähnlich wie beim BIENE-Award dauert die gesamte Testphase vier Monate bis die Gewinner der Tests feststehen.

Im Mittelpunkt des META-Awards 2004 stand das Thema "Wirtschaft und Medienethik". Ausgezeichnet wurden unter anderem Janko Tietz für den Bericht "Unternehmen Jugendwahn" im Spiegel, sowie Gabriele Fischer, Chefredakteurin von brand eins, die einen Sonderpreis für das Gesamtkonzept des Wirtschaftsmagazins entgegen nehmen konnte. Die Jury begründet ihr Urteil, der brand eins den diesjährigen META-Sonderpreis zu verleihen, wie folgt:

Mit seiner Gesamtkonzeption und seinem Profil erfüllt das Heft die Kriterien einer ethischen und an Werten orientierten Berichterstattung, wie sie in der MediaCharta festgelegt sind. (...) Ebenso finden Sachverhalte Platz bei brand eins, die einer höheren gesellschaftlichen Beachtung bedürften, aber oftmals aus Mangel an Sensation nicht behandelt werden

Als regelmäßige Leser der brand eins freuen wir uns mit und für das Redaktionsteam rund um Gabriele Fischer. Vielleicht findet ja auch das Thema Barrierefreies Internet irgendwann den Weg in das "ausgezeichnete" Wirtschaftsmagazin. Den Kriterien "Mangel an Sensation" und grundsätzlicher "Bedarf an höherer gesellschaftlicher Beachtung" wird das Thema Barrierefreiheit ja schon mal gerecht.

Übrigens: Die Idee für den Medienethikpreis META ist 2003 an der Stuttgarter Hochschule der Medien entstanden, interessanterweise eine der Hochschulen, die wir in unserer Umfrage zum Thema "Barrierefreies Webdesign in der Ausbildung" um Stellungnahme gebeten haben. Auch von der Stuttgarter Hochschule haben wir keine Antwort bekommen. Aber das nur als kleine Bemerkung am Rande.

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