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KTTS als Neuerung in KDE 3.4

4. Januar 2005

Das Jahr 2004 verlief aus KDE-Sicht äußerst erfolgreich, wie wir auf den Seiten der Freien Software Presseagentur lesen konnten. Dazu trugen auch die Veröffentlichungen der Versionen 3.2 im Februar sowie 3.3 im August maßgeblich bei. Vor allem auch deshalb, weil beide Versionswechsel von großem Interesse der angesprochenen Benutzer begleitet wurden. Erfreulich auch, dass Fortschritte insbesondere in den Bereichen Accesibility und Usability gemacht wurden. Die Verbesserungen beziehen sich auf unterschiedliche Komponenten, die im Resultat nun eine noch bessere Funktionalität und eine höhere Benutzerfreundlichkeit aufweisen.

Neu dabei

Eine der wichtigsten Neuerungen in KDE 3.4 wird KTTS sein. Das Programm ermöglicht die Konvertierung von Text- in Sprachdateien. Ziel ist es, KTTS als Standard in zukünftige KDE-Versionen einzubinden. Auf diese Weise ist eine Sprachausgabe für alle KDE-Applikationen möglich, ein integrierter Screenreader, wenn man es so will.

KTTS beinhaltet eine Reihe verschiedener Programme, für die es als einheitliche Schnittstelle fungiert, um die Sprachausgabe einfach starten und konfigurieren zu können. Eines dieser Programme ist KSayIt, eine Anwendung zum Vorlesen von langen Texten.

Sowohl KTTS als auch KSayIt sind wichtige Erweiterungen der bereits seit längerem integrierten Hilfstechnologien KMouth, KMouthTool und KMagnifier. Am ehesten profitieren von einer KTTS-Anbindung derzeit die Programme Kate (Texteditor) und Konqueror (Webbrowser).

Das KDE-Accessibility-Team entwickelt Lösungen, deren primäres Ziel es ist, seh- und sprechbehinderten Personen die Benutzung von KDE zu ermöglichen und die computergestützte Kommunikation generell zu erleichtern. Ein wichtiger Meilenstein entsprechender Bemühungen ist die voraussichtlich ab März erhältliche Version 3.4 von KDE.

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