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Kommentarfunktion olé!

24. Januar 2006

Manchmal weiß man erst, was man hat, wenn man es nicht mehr hat. So erging es uns mit der Kommentarfunktion hier im Bereich Aktuelles, die wir im Juli 2005 abschalten mussten, da wir von professionellen Spammern massiv mit Werbebotschaften überschüttet wurden und die tägliche Säuberungsarbeit einfach zu zeitintensiv wurde.

Die einzige Lösung zu diesem Zeitpunkt: Kommentare verbieten. So wurde die Kommentarfunktion nach stundenlangen Diskussionen und der Suche nach möglichen Alternativen abgeschaltet und es kamen keine Werbebotschaften mehr durch. Aber auch keine Kommentare. Für das von uns eingesetzte Weblog-System Nucleus gibt es leider gegenwärtig keine weitreichenden Maßnahmen zur Abwehr von Spam, die auch unter den strengen Gesichtspunkten der Barrierefreiheit noch brauchbar sind.

Suche nach dem Gegenmittel

Eine Lösung wäre natürlich ein CAPTCHA gewesen - aber als Verfechter barrierefreier Lösungen mussten wir diese Variante schnell wieder verwerfen. Und so kamen dann sukzessive andere Lösungen auf den Tisch - von der Blacklist bis zur Benutzer-Registrierung. Keine der getesteten Möglichkeiten stellte uns jedoch zufrieden, denn Internet bedeutet Freiheit - nicht nur bezogen auf die Zugänglichkeit.

Nach mehr als einem halben Jahr ohne Kommentarfunktion gibt es sie nun wieder und unser Dank gilt den Entwicklern der entsprechenden Plug-Ins für Nucleus und der aktiven Community. Mit der kommenden Version 3.3 wird es dann auch möglich sein, mehr Sicherheit zu haben - denn ein umfassendes Konzept zur proaktiven Abwehr von Spam wurde innerhalb der Community erarbeitet und befindet sich bereits in der Umsetzung. Eine Art Abfallprodukt dieser Entwicklung konnten wir für die aktuelle Nucleus-Versionsnummer nutzen und damit auf höchst effiziente Art und Weise Spam abwehren und gleichzeitig Sie, unsere Leser, weiterhin in den Dialog wie bisher einbeziehen. Ganz ohne Registrierung, ganz ohne Einschränkung.

Moderator gesucht

Die Lösung lautet: Moderierte Kommentare. So bleibt neben Spam auch noch der Schwachfug einiger Zeitgenossen außen vor, die sich nicht an die Hausordnung halten wollen oder können. Und damit wir nicht alle Kommentare von Hand filtern müssen, hilft uns ein weiteres Plug-In, das auf dem Service von Akismet.com aufsetzt und die Guten ins Töpfchen und die Schlechten in die Rundablage sortiert.

Momentan funktioniert diese Lösung ganz hervorragend, aber sie verhindert nicht die erheblichen Kosten durch Bandbreiten-Verschwendung, Personalaufwand und Abwehrmaßnahmen, die durch die Spam-Mafia verursacht werden. Das Wettrüsten mit den Spammern geht also in eine neue Runde. Wir freuen uns jetzt aber erstmal auf Ihre Kommentare!

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