Inhalt

Für Sie gelesen: logbuch accessibility

Veröffentlicht am:

Unterschiede 

Einiges zum Buch und zur elektronischen Version haben wir ja schon in der Ankündigung zum logbuch accessibility geschrieben. Jetzt, wo wir es in Händen halten (und schon einen Teil der PDF-Version gelesen haben), müssen wir gestehen: Papier ist einfach doch schöner als farbige Seiten am Monitor. Im A4-Format mehr als 160 Seiten und diese auch noch schön gestaltet − das sieht man nicht alle Tage, vor allem nicht im Bereich Barrierefreiheit.

Themenvielfalt 

Es ist schon erstaunlich, was in den Tagen der Accessibility Blog Parade an interessanten und zum Teil auch hochwertigen Artikeln verfasst wurde. Da geht es neben menschlichen Aspekten vor allem um Technik und selbst Spezialthemen, wie Second Life, werden im Kontext der Barrierefreiheit gesehen. Es gibt allerdings auch zwei Artikel, die nicht im Rahmen der Accessibility Blog Parade geschrieben wurden und dennoch im logbuch accessibility gelandet sind. Einer davon ist der Artikel"Der lange Weg eines Bloggers zur Barrierefreiheit" von Robert Lender, den ich für besonders lesenswert halte.

Gut gemacht sind die verschiedenen Begriffe, die im Buch hervorgehoben und im Anhang als Glossar erläutert werden. Überdies findet der interessierte Leser auf rund 20 Seiten Literatur, Internetadressen und Wissenswertes rund um das Thema Barrierefreiheit.

Gelungen 

Natürlich reicht die Qualität der Beiträge und des gesamten Buches nicht an die bekannten Standardwerke aus diesem Bereich heran. Allerdings war das auch nicht der Anspruch hinter dem Projekt. Das Lesen der Beiträge fällt − je nach Autor und Thema – mal leichter, mal schwerer. Vieles wird nur oberflächlich berührt, manches Thema vermisst man gänzlich, wie zum Beispiel barrierefreie PDF-Dokumente oder AJAX. Bleibt zu hoffen, dass es die Accessibility Blog Parade und das logbuch accessibility wieder einmal geben wird und dass sich dann noch mehr Autoren an dem Projekt beteiligen. Ein großes Lob an die Herausgeberinnen Beate Frilinger und Brigitta Aubrecht für dieses großartige Gesamtprojekt.

Mit Schmerzen zum E-Book 

Wenn Sie wissen möchten, mit welchen Problemen man zu kämpfen hat, wenn man ein Print-Layout in ein barrierefreies E-Book im PDF-Format überführen möchte, dann sollten Sie unbedingt den Artikel "Adobe, ich will mein Geld zurück" von Maria Putzhuber lesen. Wir kennen derartige Probleme aus der Praxis selbst und sind schon vor einiger Zeit zu ähnlichen Schlüssen gekommen. Absoluter Lesebefehl!

BITV-Test und Beratung

Wir sind bereits mehrere Jahre offizielle Prüfstelle im BITV-Test-Prüfverbund und können Ihnen verschiedene Varianten des BIK BITV-Tests anbieten – entweder einen entwicklungsbegleitenden BITV-Test oder einen abschließende BITV-Test. Sprechen Sie uns an, wir erklären Ihnen gerne die Unterschiede dieses BITV-Tests. Neben diesen Tests können wir Ihnen auch eine vereinfachte Überprüfung sowie unseren eigenen Barriere-Check Pro anbieten

BITV-Prüfung anfragen

Barrierefreie PDF

Tag-Baum Barrierefreie PDF-UA PDF erstellen nach BITV und EN301549

Von uns erhalten Sie garantiert barrierefreie PDF. Alle Dokumente werden mit Screenreader und dem PDF Accessibility Checker überprüft und validiert. Auf Wunsch erhalten Sie auch einen Prüfbericht von uns.

Barrierefreie PDF von anatom5

Barrierefreies Internet

Als Agentur für Universelles Design und Herausgeber des Barrierekompass, hat anatom5 seit 2003 eine weitreichende Expertise im Bereich barrierefreie Informationstechnologie erlangt.

Spezialisierte BITV-Agentur

Die Leistungsfelder umfassen das gesamte Thema Barrierefreiheit nach BITV: Barrierefreies Internet, Barrierefreie PDF, Barrierefreies Responsive Design, Usability & Accessibility Konzeption, Leichte Sprache, Einfache Sprache, UI-Design, BITV-Testing, Schulungen und Workshops.

Ausgezeichnete Barrierefreiheit

Die intensive Beschäftigung mit digitaler Barrierefreiheit spiegelt sich auch in diversen Auszeichnungen wider, die anatom5 seit 2003 erhalten hat, darunter 10 Nominierungen für einen BIENE-Awards der Aktion Mensch.

Digitale Barrierefreiheit