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Förderkader Top Team Paralympics 2004

29. März 2004

Laut Pressemeldung von 23.03.04 haben der Deutsche Behindertensportverband und die Stiftung Deutsche Sporthilfe erstmals in der Geschichte der Förderung von Spitzensportlern mit Behinderung einen Förderkader unter dem Titel "Top Team Paralympics 2004" gegründet.

Die zunächst 23 Sportlerinnen und Sportler erhalten die Möglichkeit, sich unter deutlich verbesserten Trainingsbedingungen auf die Wettbewerbe in Athen vorzubereiten. Dafür werden die Athleten von Februar bis August um bis zu 50 Prozent von ihrer Arbeitszeit freigestellt, wofür die Arbeitgeber einen finanziellen Ausgleich erhalten. Berücksichtigt werden nur Athleten in Individualsportarten, die in mehreren Disziplinen eine Medaillenchance haben beziehungsweise durch optimierte Trainingsbedingungen in den Kreis der Favoriten vorstoßen können. Hinzu kommen noch die bereits bisher üblichen Erfolgs-Prämien bei den Paralympics.

Realisiert werden konnte dieses Projekt durch die Unterstützung der Stiftung Deutsche Sporthilfe, welche die komplette Abwicklung übernimmt und sich mit 140.000 Euro zu zwei Dritteln an den Gesamtkosten von 210.000 Euro beteiligt. Weitere 70.000 Euro übernimmt der Deutsche Behindertensportverband. Der Geschäftsführer der Stiftung Deutsche Sporthilfe Gerd Klein sieht den Vorteil dieser Regelung in der klaren Perspektive für die Athleten: Die Top-Athleten haben Planungssicherheit und können sich gezielt vorbereiten, ohne durch berufliche Verpflichtungen abgelenkt zu werden. Das erhöht die Erfolgsaussichten. Nach den Erfahrungen von Sydney ist dies ein wichtiger Schritt nach vorne und eröffnet bessere Leistungsperspektiven. Die Förderung der Kadersportler durch die Stiftung Deutsche Sporthilfe, die sich an der erzielten Platzierung bei einer internationalen Veranstaltung orientiert, bleibt im bisherigen Umfang erhalten.

Die DSH erhöht in diesem Jahr damit ihren Förderetat für die Spitzensportler mit Behinderung um 50 Prozent, der nach 280.000 Euro in 2003 inklusive der Prämienzahlungen in 2004 erstmals über 420.000 Euro betragen wird.

Wir haben zu Gunsten der neuen Regelung auf eine Erhöhung der Prämien verzichtet. Wir werden aber auch weiterhin zusätzlich Erfolgsprämien zahlen, diese verbleiben jedoch auf dem Niveau früherer Paralympics. Die Athleten haben mehr davon, wenn sie schon im Vorfeld der Spiele eine bessere finanzielle Ausstattung haben,

sagte Dieter Keuther, Generalsekretär des Deutschen Behindertensportverbandes. Das bewährte rückwirkende Belohnungssystem wird nun in Abstimmung mit der Sporthilfe erstmalig durch die perspektivische Förderung im Vorfeld derParalympics 2004 ergänzt. Unter den 23 ausgewählten Athleten des "Top Team Paralympics 2004" befinden sich sechs Sportlerinnen und siebzehn Sportler (acht Leichtathleten, fünf Schwimmer, je vier Radsportler und Tischtennisspieler, ein Schütze und eine Fechterin).

Wer mehr über dieses Thema erfahren will, kann sich auf den Seiten der Deutschen Sporthilfe, des Deutschen Behindertensportverbandes und der Paralympics umschauen. Allerdings zu Zeit noch nicht barrierefrei.

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