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Europaweite Konferenz Kultur für Alle in Berlin

12. Mai 2005

Auf die Schnelle: Am 12. und 13. Mai - also heute und morgen - findet im Presse- und Besucherzentrum der Bundesregierung in Berlin die europaweite EIDD-Konferenz "Kultur für Alle" statt.

Die Konferenz richtet sich an alle, die den Gedanken "Universelles Design" in eine möglichst breite Öffentlichkeit transportieren können und will zeigen, dass sich der Ansatz des "Design für Alle" in allen gesellschaftlichen Bereichen verwirklichen lässt. Auch wenn als Konferenzthema "Kultur für Alle" im Mittelpunkt steht, ist klar, dass eine Konzeption für Alle zwangsläufig auch andere gesellschaftliche Bereiche einbeziehen muss.

Übersetzung von "European Concept for Accessibility"

Im Rahmen der Tagung "Kultur für alle" wird heute die Übersetzung des "European Concept for Accessibility" kurz ECA der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bei der Herstellung von Zugänglichkeit geht es nach Auffassung der Herausgeber um die Umsetzung von Bürgerrechten vor dem Hintergrund aktueller rechtlicher Grundlagen und Normen. "Dabei betrifft die Herstellung von Barrierefreiheit alle gesellschaftlichen Bereiche. Gemeint sind nicht nur bauliche Aspekte, sondern auch Verkehrsmittel, Elektronik-, Informations- und Kommunikationssysteme sowie Dienstleistungs- und Serviceangebote", unterstrich Dr. Peter Neumann, Europäisches Institut für Design für Alle in Deutschland (EDAD).

Thomas Golka, Fürst Donnersmarck-Stiftung, begründete das Engagement der Stiftung: "Auch europäische Texte von Gewicht finden im deutschen Sprachraum nur bei einer deutschsprachigen Übertragung eine breite Wahrnehmung: Die Diskussion ist eröffnet. 

Barrierefreiheit kein deutsches Inselthema

Der europaweite Kongress "Kultur für Alle" wird von dem European Institute for Design and Disability (EIDD) und seiner nationalen Mitgliedsorganisation, dem Europäischen Institut für Design für Alle in Deutschland (EDAD) veranstaltet.

Zu den Referenten und Diskutanten gehören unter anderem Monika Griefahn, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, Pete Kercher, Präsident des European Institute for Design and Disability, Francesc Aragall, Präsident der Design for All Foundation, Erik Åström, Abteilungsleiter des schwedischen Nationalbüros für kulturelle Angelegenheiten, Professor Jordi Colldeforns vom Departament d'Escultura de la Facultat de Belles Arts de la Universitat de Barcelona, Lars Nielsen, Vorsitzender des Zugänglichkeitslabels Dänemark.

Das Tagungsprogramm sowie alle wichtigen Informationen sind auf der Internetseite von "Design für Alle" abrufbar.

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