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Europäische Union für Barrierefreiheit

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So lange das Web nicht für alle Menschen wirklich leicht zugänglich ist, gehen die Vorteile des Internets noch an vielen Menschen vorbei

sagte die EU-Kommissarin.

Wie das IT-Newsportal Golem nun berichtet (www.golem.de), hat Frau Reding eine öffentliche Konsultation zum Thema Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit gestartet. Bis 27. August 2008 sind die Betreiber von Internetangeboten in Europa, allen voran die öffentlichen Verwaltungen, aufgerufen, Stellungnahmen abzugeben, um herauszufinden, wie das internet besser zugänglich zu machen ist. Wer mitmachen möchte, Informationen zu der Konsultation finden sich hier www.ec.europa.eu.

Der Ansatz der EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien ist sicherlich erfreulich, allerdings wenig Erfolg versprechend. Welche Antworten sollen die Websitebetreiber denn liefern. In der Regel ist fundiertes Expertenwissen über Barrierefreiheit im Internet bei Betreibern nicht barrierfreier Seiten kaum vorhanden. Und selbst, wenn sich IT-Verantwortliche zum Beispiel von Kommunialportalen bei der Umstellung auf Barrierefreiheit Expertenwissen angeeignet haben, dann ist es vermutlich maximal der aktuelle Stand, den auch ein BIENE-Award abfragt, bzw. ein Barriere-Check oder ein BIK-Test prüft. Was also will Viviane Reding wissen? Vermutlich geht Frau Viviane Reding davon aus, dass Ihr eigener Kenntnisstand der Stand der Technik allgemein ist. Daher formuliert Sie Ihr Maßnahmenpaket auch so:

Häufig reichten schon einfache Maßnahmen wie etwa eine größere Schrift, die Bereitstellung von Texten auf einer Seite als Audiodatei oder die Navigation per Tastatur aus, um Nutzern den Zugang zu Internetseiten zu ermöglichen.

Damit ist Frau Reding auf europäischer Ebene auf jeden Fall ein Durchbruch gelungen. Vermutlich müssen wir jetzt alle unsere Projekte, die wir mühsam auf BIENE-Niveau gebracht haben mal ordentlich nachziehen. Respekt. Mal sehen, welche Einsichten die Konsultation zum Thema Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit noch so bringt. Es ist aber gut zu wissen, dass sich auf europäoischer Ebene jemand um das Thema kümmert...

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