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Erste Wege ins Netz

20. Juli 2004

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit startet am 19. Juli den Wettbewerb "Erste Wege ins Netz". Der Wettbewerb wird vorbildliche Beispiele, Aktionen und Initiativen ermitteln und prämieren, die zu einer Erhöhung der Internetnutzung in der Bevölkerung führen. "Erste Wege ins Netz" wird in Kooperation mit der Initiative D21 und der Stiftung Digitale Chancen durchgeführt.

Gegenwärtig nutzen in Deutschland rund 53 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren das Internet häufig oder gelegentlich. Dieser Anteil soll bis 2005 auf 75 Prozent steigen (Aktionsprogramm der Bundesregierung "Informationsgesellschaft Deutschland 2006"). Dabei ist die gleichwertige Teilhabe aller am Internet zu gewährleisten. Die Nutzung des Internet in der Bevölkerung hat weiter zugenommen, es sind aber noch nicht alle gesellschaftlichen Gruppen sozio-demographisch repräsentativ vertreten. Die Digitale Integration der Bevölkerung ist damit auf einem guten Weg, aber noch nicht umfassend. Hier spielen unter anderem Bildung und Erwerbstätigkeit in Verbindung mit anderen Faktoren wie Geschlecht und Alter eine entscheidende Rolle.

Der Wettbewerb "Erste Wege ins Netz" will diese Zusammenhänge nochmals fokussieren. Er wird gesellschaftliche Zielgruppen identifizieren, dort laufende Projekte zur Erhöhung der Internetnutzung ermitteln, Experten und Endnutzer ansprechen und Profile relevanter Internet-Initiativen erstellen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs und die prämierten Projekte werden in einer Broschüre zusammengefasst. Sie steht Interessierten zur Verfügung und soll als Leitfaden für die Konkretisierung eigener Internetaktivitäten und -projekte dienen.

Auswahlkriterien des Wettbewerbs sind unter anderem die Nachhaltigkeit der Projekte, die Art der Zielgruppenansprache und gegebenenfalls die Internetschulungen, weiterhin Public Private Partnership, Sponsoring, aber auch ehrenamtliches Engagement und die Einbindung in lokale Netzwerke.

Eine Jury wird die besten fünf Projekte auswählen. Diese werden mit Preisen von 5.000 bis 1.000 Euro prämiert. Die Abschlussveranstaltung findet im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit statt.

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