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Deutsche Bank: Benutzerorientierte Konzepte

4. Mai 2005

NetBank, Postbank und nun Deutsche Bank - Benutzerfreundlichkeit ist im Banken-Sektor zur Zeit scheinbar in Mode. Belege dafür mögen diverse Award-Gewinne der einzelnen Banken sein, vielmehr aber noch die Bemühungen, die hinter den Kulissen gemacht werden, um näher am Benutzer zu sein.

Ein besonders interessantes Exemplar dieser Anstrengungen um Accessibility & Usability erreichte uns via Martin Rölls Weblog. Es geht um das Intranet der Deutschen Bank, das beim SinnerSchrader Thementag "User Centric Design" von Marco Stein (Projektleiter Intranet, Deutsche Bank) als Beispiel für Benutzerfreundlichkeit vorgestellt wurde.

Bei der Überarbeitung des Nutzerfrontends von "oneLine", dem Intranet Portal der Deutschen Bank, wurde besonderer Wert auf Leistungsfähigkeit und Benutzbarkeit gelegt, da mehr als 20.000 Mitarbeiter in unterschiedlichen Ländern auf das System zugreifen und dabei bis zu 550.000 Seitenaufrufe pro Woche erzeugen. Damit ist die interne Informationsplattform der Deutschen Bank für Privat- und Geschäftskunden sicherlich ein gutes Beispiel für hochfrequentierte Portale, bei denen sich eine nutzerzentrierte Anwendungsentwicklung lohnt und auch bezahlt macht. Nicht zuletzt durch Kostenvorteile, die sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Pflege und Nutzung des Intranets erzielt werden können.

Erstaunlich fanden wir aber nicht nur die nackten Zahlen, sondern vielmehr die Diplomarbeit von Olaf Meißner mit dem Titel "Benutzerorientierte Konzepte der Groupware-Technologien im Intranet einer internationalen Großbank", aus dem Winter-/Sommersemester 1998/99 an der Universität-Gesamthochschule Paderborn. Und dort vor allem das gesamte Kapitel 3, in dem es um Mensch-Maschine-Interaktion geht. Zwischen vielen theoretischen Aspekten findet man hier aber auch echte Praxisbeispiele, die dabei helfen, benutzerfreundliche Anwendungen zu erstellen. Schade, dass wir in Hamburg nicht dabei sein konnten und schade auch, dass es (noch) keine öffentlichen Downloads der Vorträge gibt.

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