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Der Suchmaschinenmarkt sagt wo es lang geht

3. Mai 2006

Die Zukunft des Internets gehört den Suchmaschinen, soviel ist klar. Dabei wird sich die ursprüngliche Suche im Internet vom klassischen Heim-Computer aus weiter ausbreiten. Suchfunktionen werden in Zukunft in jeder digitalen Vorrichtung, die unser Leben betrifft, eingebaut sein. Das Telefon, das Handy, der Fernseher oder die Stereoanlage. Wenn das Leben immer stärker vernetzt und digitalisiert wird, braucht man Navigationhilfen und Suchaschinen, um sich zurechtzufinden. Und Suchmaschinen-Betreiber, allen voran Google, arbeiten bereits an der nächsten Stufe. Spracherkennungssysteme.

Dafür spricht die Verpflichtung von vier Voice Top-Managern bei Google. In Kombination mit Spracherkennungssystemen entwickeln sich Suchmaschinen so zum persönlichen Info- und Kommunikationsmanager.

Das Voice-Team von Google arbeitet vermutlich an einer Art persönlicher, Google Info- und Kommunikationsmanager, der G-Mail mit G-Organizer, G-Contacts und G-Earth zu einer sprachgesteuerten Info- und Kontaktbasis verschmilzt. Eine solcher Dienst wäre von jedem Handy mobil zu nutzen, wenn alle Funktionen für Sprachausgabe und -erkennung ebenso ausgelegt wären, wie für die Nutzung mit grafischem Interface. Millionen Kunden hätten dann auf mobilen Endgeräten mit IP-Telefonie und Datenanbindung die Welt in der Tasche. E-Mail-Korrespondenz, Kontakte und Termine pflegen und das Web in Text, Ton und Video durchsuchen, alles kein Problem mehr. Der Suchmarkt wird mit dem Einzug von Spracherkennung in eine neue Dimension wachsen. Sprache wird künftig in doppelter Beziehung eine Rolle spielen: für die Erschließung neuer Suchinhalte wie Voicefiles und als neuer Zugangsweg ins Internet.

Zudem werden Suchmaschinen intelligenter, als sie es heute sind. Sie bedienen sich neuer Computersprachen, um Art, Inhalt und Charakter von Dokumenten im Internet zu erkennen. So stoßen sie auf die wahrscheinlichste Antwort, statt hunderte oder gar tausende Treffer anzuzeigen. Es geht um das semantische Web: Das Internet lernt Fakten zu verknüpfen und zu sprechen. Vorantreiben wird diese Entwicklung zudem der Einzug der IP-Telefonie. Google überzieht bereits die gesamten Vereinigten Staaten mit einem Funknetz und bietet kostenlose Telefoniedienste an. Refinanziert wird dieses Angebot durch Werbung. In San Francisco ist es bereits jetzt möglich, über GoogleTalk zu telefonieren ohne einen Dollar dafür zu zahlen. Mehr über den Trend bei Sprachportalen gibt eine aktuelle Analyse der Initiative Voice Business. Unter Einbeziehung von Marktforschungsergebnissen zeigt die Untersuchung zukünftige Entwicklungspotentiale auf.

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