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Der Markt für Browser 2004

9. Februar 2004

Qualitativ hochwertiges Barrierefreies Internet hängt in hohem Maße auch von modernen Browsern ab. Der Browser-Krieg zwischen Netscape und Microsoft, der noch vor wenigen Jahren tobte, war in der Zwischenzeit deutlich zugunsten von Microsoft und dessen Internet Explorer entschieden. Das führte dazu, dass viele Webdesigner nur noch für diesen Browser programmiert haben, mit zuweilen katastrophalen Folgen für die Zugänglichkeit von Seiten.

Bleibt also die Frage, welche Browser man unterstützen sollte, wenn man moderne barrierefreie Seiten erstellen möchte. Auf seiner Seite mezzoblue veröffentlicht Dave Shea seinen Bericht, welche Browser man 2004 unterstützen sollte, auch wenn es seine persönliche Einschätzung ist. Es gibt allerdings keinen Grund, seinen Empfehlungen etwas entgegenzusetzen, denn alle seine Einschätzungen können wir voll und ganz teilen.

Der Platzhirsch am Markt ist der Internet Explorer 6 (IE6), der seine Brüder aus der 5er Familie zunehmend verdrängt. Auf der anderen Seite verliert Netscapes Navigator 4 (NN4) immer mehr an Bedeutung. Das ist nicht weiter dramatisch, da dieser Browser nicht gerade zu den Lieblingen der Webdesigner gehört. Abzusehen ist jedoch, dass im Fahrwasser der Mozilla-Bewegung eine Umwälzung im Browser-Markt vonstatten gehen wird. Vereinzelt werden Statistiken gemeldet, wonach Mozilla-Browser bereits einen Anteil von 50% bei den Seitenaufrufen ausmachen.

Muss man deshalb alle Browser und Betriebssystem-Varianten testen? Mitnichten. Das kann von keinem Webdesigner verlangt werden. An welchen Browsern orientiert man sich also? Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich an folgenden 5 Eckpfeilern ausrichten:

  • Welche Zielgruppe hat Ihre Internetseite (z.B. Programmierer)?
  • Welches Ziel möchten Sie erreichen?
  • Wie ist Ihre persönliche Philosophie?
  • Welches Budget steht Ihnen zur Verfügung?
  • Wie sieht Ihr Zeitrahmen aus? 

Seine eigene Philosophie sollte man soweit wie möglich hintenan stellen, denn Präferenzen für die eine oder die andere Seite, zum Beispiel für oder gegen Microsoft, führen unweigerlich zu Barrieren. Wichtig ist, dass man sich einen guten Überblick über die gegenwärtige Browser-Situation am Markt und vor allem beim Kunden (wenn man Webdesigner ist) verschafft. Gute Informationsquellen hierfür sind die Seiten von thecounter.com bieten hierfür eine ebenso gute Ausgangsbasis, wie die die Seiten von webreference.com oder WebHits.

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