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Der Fuchs ändert's Haar und bleibt, was er war

31. Oktober 2004

Nun ist es soweit. Der feurige Fuchs ist seinen Kinderschuhen entwachsen und trägt stolz die Eins vor der Null. Und auch, wenn es noch ein vorläufiger Kandidat, ein sogenannter Release Candidate, ist, so kann man doch jetzt schon sagen, dass es ein schlauer Fuchs ist.

Die Rede ist vom allseits beliebten und immer beliebter werdenden Browser Firefox, einem Ableger der Mozilla-Suite. Mit großen Schritten wurde innerhalb weniger Monate ein neuer und durchaus ernstzunehmender Konkurrent für Microsofts Internet Explorer auf die Beine gestellt und geschickt vermarktet. Dazu gehörten Aktionen, die der Verbreitung von Firefox dienen sollten ebenso, wie kürzlich bekannt gewordene Spendenaktionen, um eine Werbeanzeige zu finanzieren, die noch mehr Menschen von den Vorzügen des flinken Feuerfuchses überzeugen soll.

Sicher

Warum wechseln, wenn der Internet Explorer doch bei Windows-Systemen schon mit dabei ist? Genau aus diesem Grund, möchte man dann sagen. Die enge Verzahnung von Betriebssytem und Browser ist Dreh- und Angelpunkt für Viren und Trojaner. Auf diese Weise ist der Internet Explorer rasch in Verruf geraten und die schleppende Belieferung mit Sicherheits-Updates aus Redmont trägt nicht gerade dazu bei, dass sich Benutzer sicherer fühlen. Zur Zeit ist Firefox eine gute und sichere Alternative und bietet Schutz vor zahlreichen bösartigen Attacken, die beispielsweise aus dem Einsatz von ActiveX oder ähnlichen Technologien entstehen können.

Schnell

Mit unter 5 MB ist die Installations-Datei von Firefox weniger als ein Zehntel so groß, wie die Installationsroutine des Internet Explorer 6. Das macht sich auch in der Leistung des flinken Fuches bemerkbar. Zwar dauert es beim Start ein wenig, denn im Gegensatz zum Internet Explorer wird Firefox nicht direkt mit dem System geladen, aber einmal gestartet ist er ein schneller Begleiter, lädt Links im Hintergrund bereits vor und spart auch Zeit bei der Bedienung. So ist beispielsweise eine Suchbox bereits mit integriert, zusätzlich kann man mit der Funktion Live-Bookmarks schnell und einfach RSS-Feeds abonnieren und mit Hilfe zahlreicher Tastaturkürzel Zusatzfunktionen auslösen. Der Internet-Anbieter freenet titelt "Pfeilschnell: Firefox 1.0".

Standardkonform

Aus unserer Sicht ist aber die herausragende Unterstützung von aktuellen Standards der Hauptgrund, auf Firefox umzustellen. Angefangen bei der Unterstützung von CSS 3 bis hin zur Einhaltung des DOM-Standards und der nahtlosen Weiterentwicklung und Unterstützung existierender Standards, gibt es hier kaum offene Wünsche. Konqueror-Fans werden sicherlich die Nase rümpfen und die Vorzüge von KHTML preisen, aber der Feuerfuchs ist eben auch ein listiger Fuchs, weshalb man seine Geheimwaffe nicht unterschätzen sollte:

Skalierbar

Mit Hilfe von Erweiterungen kann man den Browser beliebig aufbohren. Kostenlos, versteht sich. Dazu gehören Erweiterungen, mit denen man Internetseiten analysieren kann ebenso, wie Content Management Werkezuge oder Suchhilfen. Alle möglichen Varianten aufzuführen würde hier den Rahmen sprengen. Deshalb gibt es auch bereits eigene Portale, die sich mit den Firefox-Erweiterungen beschäftigen. Oder man programmiert direkt seine eigene Erweiterung.

Wem das alles noch nicht reicht, der kann das Aussehen von Firefox mit Hilfe von Themes verändern oder den munteren Feuerfuchs auf einen USB-Stick installieren und überall hin mitnehmen. Man kann ihn sogar wie einen Safari-Browser aussehen lassen oder auch den Internet Explorer simulieren. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wie es scheint. Ein Werkzeug, was so viele Menschen inspiriert, muss wirklich ganz schön ausgefuchst sein. 

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