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Content Marketing und Barrierefreiheit

Accessibility nicht vergessen!

19. Februar 2016

Das Thema Content-Marketing wird seit letzter Woche auf der Internetseite der W&V (Werben und Verkaufen) heiß diskutiert. Diese Diskussion wollen wir hier auf dem Barrierekompass nicht weiterführen: Unser Augenmerk gilt vielmehr dem Thema Accessibility und seiner Bedeutung für das Content-Marketing.

Zielt Content-Marketing doch letztendlich darauf ab, mögliche Kunden für ein Unternehmen beziehungsweise eine Marke zu gewinnen und zu binden, so sollten die entsprechenden Inhalte im besten Fall auch für jeden zugänglich sein. Ansonsten gehen mögliche Kunden verloren. Ob nun Inhalte auf Webseiten, in Newslettern, PDF-Dokumenten, Blogs, White Papers, Videos und dergleichen mehr. Am Ende ist jedem Herausgeber daran gelegen, eine möglichst breite Zielgruppe zu erreichen. Daher sollten Menschen mit Behinderung, alte Menschen oder zum Beispiel Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, hier nicht außen vor gelassen werden. Schließlich bilden sie einen nicht unerheblichen Teil der Internetnutzer. Sie sehen, der Bogen zum Thema Accessibility ist gar nicht weit: Nur wenn Content barrierefrei angelegt ist, können Hilfstechnologien wie beispielsweise Screenreader ihre Aufgabe erfüllen und Nutzern den Zugang zu Web-Inhalten ermöglichen.

Studie: Verluste durch Barrieren im Internet

Welche Verluste Unternehmen drohen können, wenn potentielle Kunden aufgrund von Barrieren wegklicken, mit dieser Frage beschäftigt sich seit Mitte Januar 2016 eine englische Studie. Die "Click-Away-Pound"-Studie wurde von Rick Williams, in Zusammenarbeit mit Steve Brownlow, geplant und beauftragt. Rick Williams, selbst sehbehindert, sagt, er sei froh, auf Hilfstechnologien zugreifen zu können. Das funktioniere aber nur, wenn Internetseiten entsprechend barrierefrei programmiert sind. Williams nutzt das Internet oft zum Shoppen. Häufig muss er aber erst mehrere Seiten ausprobieren, bis er eine findet mit der er arbeiten kann. Das bedeutet auch, dass alle Seiten, die nicht funktioniert haben, ein potentielles Geschäft verloren haben. Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie in Englisch auf www.clickawaypound.com.

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