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BIENE: Mehr internationale Barrierefreiheit

1. August 2006

Jedes Jahr aufs Neue eilt die BIENE von Rekord zu Rekord. Sei es nun die Anzahl der Preise, die Anzahl der Shortlist-Nominierungen oder die Anzahl der Teilnehmer. Letztere ist in diesem Jahr noch einmal um rund 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Und auch international macht die BIENE inzwischen etwas her.

Wie Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen mitteilten, gingen 376 Anmeldungen zur BIENE 2006 ein, darunter unter anderem Websites aus Estland, Finnland, Griechenland und Großbritannien sowie aus Österreich und der Schweiz. Internationales Flair also beim diesjährigen Wettbewerb um die beliebte BIENE. Iris Cornelssen, Projektleiterin bei der Aktion Mensch, zieht eine erste Zwischenbilanz:

Die enorme Beteiligung zeigt uns, dass das Thema Barrierefreiheit weiter relevant ist. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Prüfverfahrens ist die BIENE nach wie vor ein echter Referenzpunkt für Agenturen und Anbieter. Vor allem, weil die Arbeit auf politischer Ebene nicht mit der technischen Entwicklung des Internet in den vergangenen Jahre Schritt gehalten hat.

Herauszuheben ist das deutlich breitere Teilnehmerfeld: Nachdem sich in den vergangenen Jahren viele Bundesbehörden um die BIENE beworben haben, sind in diesem Jahr vermehrt Anmeldungen aus Ländern, Städten und Gemeinden festzustellen. Möglicherweise zeigen hier bereits die Landesgleichstellungsgesetze eine erste Wirkung. Doch auch immer mehr Unternehmen beteiligen sich an der BIENE. Das zeigt, dass sich Barrierefreiheit langsam aber sicher als Qualitätskriterium etabliert und damit ein weiterer Weg zur Barrierefreiheit neben der gesetzlichen Verpflichtung entsteht.

Gespannt sein darf man auf die Ergebnisse des mehrstufigen Testverfahrens. Im November werden die Shortlist-Kandidaten bekannt gegeben, bis dahin werden zahlreiche Experten die 87 Prüfkriterien der diesjährigen BIENE durcharbeiten, um am Ende in Abstimmung mit der Jury die Gewinner der BIENE 2006 zu küren.

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