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BIENE-Award mit einem zweiten Anlauf

20. März 2004

Die Aktion Mensch und Stiftung Digitale Chancen schreiben auch 2004 den BIENE-Award für die besten deutschsprachigen barrierefreien Webseiten aus. Der Startschuss für den BIENE-Award 2004 startet fällt am 22. März um 12 Uhr, auf der CeBIT in Hannover auf dem Stand des Landes Nordrhein-Westfalen.

Interessenten sind herzlich eingeladen, sich vor Ort im Rahmen des Pressegespräches über den Wettbewerb und das Thema barrierefreies Internet zu informieren. Ihre Gesprächspartner werden Professor Doktor Herbert Kubicek, wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Digitale Chancen, und Dieter Gutschick, Geschäftsführer der Aktion Mensch sein.

Mit dem BIENE-Award möchten die Stiftung Digitale Chancen und die Aktion Mensch die besten barrierefreien Angebote im Internet identifizieren, prämieren und als Vorbild bekannt machen. Teilnehmen können Betreiber und Gestalter deutschsprachiger Webangebote in den Kategorien E-Commerce, E-Government, Kultur und Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung sowie Medien. Sonderpreise können für innovative Lösungen vergeben werden, die spezifische Bedürfnisse einzelner Nutzergruppen berücksichtigen, beispielsweise Angebote für Kinder, gehörlose Menschen, die Gebärdensprache verwenden, oder Menschen mit geistiger Behinderung. Teilnehmer müssen ihre Wettbewerbsbeiträge bis zum 1. August einreichen.

Der letztjährige BIENE-Award zeigte ja übrigens noch deutlich die Defizite, die bei der barrierefreien Gestaltung von Websites bestehen. So konnte in der Kategorie E-Commerce trotz zahlreicher Einsendungen kein Award verliehen werden. Darüber hinaus wiesen und weisen auch viele neu gestaltete Angebote von Behörden noch erhebliche Mängel auf. Auch Entscheider in diesem Bereich möchte die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen mit dem BIENE-Award für das Thema weiter sensibilisieren. Die besondere Relevanz für diesen Bereich ergibt sich aus der so genannten "Barrierefreie Informationstechnik Verordnung", die den Behörden die Vorgabe macht, ihre Internetangebote bis spätestens zum 31. Dezember 2005 barrierefrei zu gestalten.

Leider haben die Veranstalter des BIENE-Award es versäumt, die bestehenden Kategorien um eine Best-Practice-Kategorie für Arbeiten aus der freien Wirtschaft zu erweitern. Denn viele Unternehmen interessieren sich zwar schon für das Thema Barrierefreiheit, allerdings liefern marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen natürlich andere Ergebnisse der Barrierefreiheit, als die verordnete Barrierefreiheit der Behörden.

Sicherlich täte es der ganzen Bewegung gut, wenn man nicht durch beschränkte Kategorien gezwungen würde, gute freiwillige Ansätze der Wirtschaft zu vernachlässigen. Hier ist auf jeden Fall noch Raum für Verbesserungen, die letztendlich denen dienen, die von Barrierefreiheit profitieren.

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