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Biene-Award in Berlin!

28. November 2005

Mit Spannung haben sicherlich alle, die einen eigenen Beitrag zum diesjährigen BIENE-Award eingereicht haben, auf die Veröffentlichnung der Shortlist gewartet. Heute ist sie da, und es darf heftig spekuliert werden, wer denn letztendlich eine BIENE davontragen darf.

Insgesamt 26 Webseiten - aus immerhin über 300 Einreichungen - haben sich für das Finale des Wettbewerbs für barrierefreies Internet der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen qualifiziert. Nachdem der Fachliche Beirat die Vorschlagsliste erarbeitet hat, entscheidet nun am 9. Dezember eine prominente Jury, welche Wettbewerbsbeiträge mit einer BIENE ausgezeichnet werden. In fünf Kategorien vergeben die Veranstalter dann die begehrten Preise.

Iris Cornelssen, Projektleiterin für den BIENE-Award bei der Aktion Mensch, hebt besonders die qualitativen Aspekte hervor:

Der Fachliche Beirat konnte in diesem Jahr so viele Webseiten wie noch nie für eine BIENE nominieren. Das liegt nicht nur an der Anzahl der Beiträge, sondern vor allem an der deutlich gestiegenen Qualität. Das ist ein eindeutiges Zeichen, dass Barrierefreiheit für immer mehr Anbieter und Entwickler ein Qualitätsmerkmal ist.

Dafür, dass sich das Thema Barrierefreies Internet weiter durchsetzt, soll auch die prominente Jury des Wettbewerbs sorgen. Die Mitglieder der Jury sind weniger als Experten in Sachen Barrierefreiheit gefragt, als in ihrer Rolle als professionelle Medienmacher und Multiplikatoren.

Zur Jury gehören in diesem Jahr Vertreter von AOL, Google und Microsoft. Von Seiten der Medien sind der Behördenspiegel, die Berliner Behinderten Zeitung, die Netzeitung und stern.de dabei. Außerdem in der Jury: die Deutsche UNESCO Kommission, Wikimedia Deutschland und das German Chapter der Usability Professionals' Association sowie unabhängige Medienproduktionen.

Interessant aus Sicht des Barrierekompass ist vor allem eine Parallel-Entwicklung im Schatten des großen BIENE-Award. Nicht nur, dass uns der eine oder andere Kandidat im Vorfeld schon im Rahmen eines kostenlosen Barriere-Checks über den Weg gelaufen ist, auch in unseren Artikeln tauchen in loser Regelmäßigkeit Internetauftritte auf, die später, teilweise in verbesserter Form, den Weg zum BIENE-Award finden. Darunter die Deutsche Bundesbank ebenso, wie der Auftritt von Baden-Württemberg oder Maharanis. Vielleicht ist ja ein BIENE-Gewinner dabei. Ganz heißer Kandidat für einen BIENE-Award ist sicherlich Baden-Württemberg. Auch über die Seite der Nakto haben wir im Zusammenhang mit einem umfangreichen Artikel über den Ariadne-Pfad als Navigationshilfe schon gesprochen. Man sieht also: Der Barrierekompass ist mittendrin, statt nur dabei. Die Finalkandidaten, denen wir im Vorfeld mit einem kostenlosen Barriere-Check dienen konnten, nennen wir hier natürlich nicht. Ehrensache.

Bildquelle: flickr

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