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Bericht von der Rehacare

13. November 2004

Für drei Minuten blind zu sein, nicht unbedingt das, was man sich wünschen würde, wenn man einen Wunsch frei hätte. Und dennoch ein besonderes Erlebnis, dem sich viele Besucher der diesjährigen Rehacare hingaben. Ausgestattet mit einem Blindenstock und einer Brille, die das Endstadium des Grauen Stars simuliert, konnte man einen Hindernis-Parcours absolvieren, der unter anderem Stufen, einen Graben, wechselnden Untergrund, eine Mülltonne sowie Kurven und Ecken beinhaltete. Die einen zeigten sich beängstigt, wieder andere fanden Gefallen daran. Letzteren können wir in diesem Fall nur den Besuch eines Dunkel-Restaurants empfehlen.

Insgesamt können wir jedem, der sich Barrierefreies Internet auf die Fahnen schreibt, einen Besuch bei der Rehacare sehr empfehlen. Nicht nur, dass man stets interessante Gespräche führen kann - sei es nun mit behinderten Menschen, Ausstellern oder Gleichgesinnten - man kann auch viele neue und bekannte Technologien im Praxiseinsatz sehen.

Wie innovativ die Branche in Deutschland ist, zeigte am Freitagabend die Verleihung des AT-Awards, der in sieben Kategorien vergeben wurde. Vier Preisträger kommen aus Deutschland, darunter unter anderem die Firma Binom Produktdesign aus Aachen. Ihre Idee: ein ortbares Senioren-Handy, "The Butler", das in Kategorie "Kommunikation und Information" ausgezeichnet wurde. Weitere Preisträger für Assistive Technologien finden sich auf den Sonderseiten der Rehacare zum dfa-at Wettbewerb.

Aus unserer Sicht war das Gesamttreffen des AbI-Projekts besonders interessant, da ein Treffen in großer Runde mit allen Arbeitskreisen nur selten möglich ist. Entsprechend viel Diskussionsbedarf gab es demzufolge auch. In guter Atmosphäre wurden viele produktive Diskussionen geführt, Kritik geäußert und neue Punkte beschlossen. Kurzum: das Aktionsbündnis lebt. Trotz allem ist es notwendig, weitere Anstrengungen zu unternehmen, um Barrierefreies Internet nachhaltig zu etablieren.

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