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Virtuell und VITAL

11. März 2004

Mit dem Wort Altenheim verbinden wohl die meisten Menschen, für die dieses Thema zur Debatte steht, gleichermaßen die Worte Entmündigung, Aufgabe der Selbständigkeit und Isolation. Zwar gibt es auch Alten- und Pflegeheime, die andere Wege gehen, aber viele alte Menschen möchten die Selbständigkeit der eigenen Wohnung nicht aufgeben. Davon profitiert ein gesamter Dienstleistungs-Zweig von mobilen Pflegediensten bis zu Essen auf Rädern.

In Bremerhaven wird bereits die nächste Stufe von Dienstleistungen im Bereich der häuslichen Kranken-, Alten- und Behindertenpflege erprobt. Mit einem virtuellen Altenheim sollen Pflegebedürftige rund um die Uhr betreut werden können, so dass es möglich wird, Phasen der Einsamkeit bei den zu pflegenden Personen zu überwinden oder durch die Bildübertragung eventuelle Notfälle zu erkennen.

Prof. Dr. Ulrike Lichtblau vom BIGT am ttz Bremerhaven erklärt das Ziel des Projekts:

Technik wird nicht um ihrer selbst willen verwendet, sondern soll einen Beitrag dazu leisten, älteren Menschen lange ein selbstbestimmtes Wohnen in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.

und versichert, dass besonderes Augenmerk auf eine Technikgestaltung gelegt wird, die sowohl den Senioren als auch den Betreuern eine einfache und angstfreie Nutzung des Kommunikationsangebots ermöglicht. Barrierefreiheit eben.

Die neuen Betreuungsaufgaben stellen besondere Anforderungen an die Mitarbeiter der Pflegedienste. Deshalb müssen die Betreuer im Umgang mit der neuen Technik und der Gesamtsituation geschult werden. Die aufmerksame Gesprächsführung über eine räumliche Distanz hinweg muss ebenso trainiert werden, wie die Beobachtung in der Pflegesituation, der Einsatz der Technik und die Bewegung vor der Kamera.

Entwickelt wird die internetgestützte Dienstleistung durch die Projektpartner des Technologie-Transfer-Zentrums Bremerhaven (BIGT), Pflegedienst Unterweser und Dirk Reske häusliche Kranken-, Alten- und Behindertenpflege GmbH im Rahmen des VITAL-Projektes. Das Vorhaben wird über die Bremer Innovations-Agentur und die Bremerhavener Arbeit GmbH aus Mitteln des Landes Bremen und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

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