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Browser-Verwandtschaft

19. Januar 2005

Man sieht nur die, die im Rampenlicht stehen. Die im Dunkeln sieht man nicht. Unser Engagement für Randgruppen bezieht sich nicht immer nur auf eine soziale Komponente. Manchmal haben wir auch ein Herz für Technik. Und auch da gibt es eine Menge Aussenseiter. Wenn man so will die oft nicht beachtete Verwandtschaft der oft genannten Browser, wie Mozilla und Internet Explorer.

Maxthon

Der Internet Explorer ist unbestrittener Marktführer unter den Browsern. Das ist historisch bedingt und nicht etwa deshalb, weil er so standardkonform, sicher oder gut ausgestattet wäre. Standardkonformität und Sicherheit kann Maxthon, einigen vielleicht besser bekannt als MyIE2, leider nicht nachrüsten. Dafür aber die Ausstattung: Mausgesten, Tabbed-Browsing und Plug-Ins erweitern den Internet Explorer um Funktionen, die bisher zumeist Firefox-Nutzern vorbehalten waren. Alles in allem sieht der Internet Explorer dann zwar moderner aus und kann etws mehr - unter der Haube werkelt aber immer noch das von vielen Web-Entwicklern ungeliebte Innenleben.

K-Meleon

So einfach wie der Internet Explorer, optisch sehr ähnlich am Marktführer, dafür aber unter der Haube gänzlich anders: Das ist K-Meleon. Auf den ersten Blick erinnert nur der kleine Drache daran, dass es sich hierbei um einen Ableger der Gecko-Engine handelt, die auch die Mozilla-Suite und Firefox antreibt. Noch sucht K-Meleon die Marktnische, denn unter den Gecko-Engines hat Firefox klar die Nase vorn. Die angestrebte Nische als schlanker, einfach zu nutzender Browser ist weitestgehend unbesetzt, aber die fünf Megabyte umfassende Installationsdatei zeigt, dass viel Arbeit vor den Entwicklern liegt. Zumal sich auch Firefox einfache Benutzerführung auf die Fahnen schreibt und auch beim Code deutliche Verschlankungen anstrebt.

Fazit

Maxthon ist nur hübsch anzuschauen und suggeriert so vielleicht eine trügerische Sicherheit. K-Meleon ist dank Gecko-Engine sicherer und standardkonformer, nur leider zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits überholt. Wer mit der hier genannten Verwandtschaft nicht leben mag, für den ist vielleicht Opera die bessere Alternative.

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